Das hat doch alles keinen Sinn mehr!
Umgang mit suizidalen Schülern
Inhalte
-
Grundlagen zu suizidalem Erleben bei Kindern und Jugendlichen
-
Warnsignale, Risikofaktoren und Schutzfaktoren im schulischen Kontext
-
Einordnung von Aussagen, Verhalten und Krisendynamiken
-
Handlungsmöglichkeiten von Lehrkräften bei akuter und latenter Suizidalität
-
Abgrenzung schulischer Verantwortung von Therapie, Diagnostik und Krisenintervention
-
Rolle von Schule im Zusammenspiel mit Eltern, Beratungsstellen und Hilfesystemen
Fokus
Der Workshop legt den Schwerpunkt auf Orientierung, Einordnung und Handlungssicherheit. Suizidale Äußerungen und Verhaltensweisen werden psychologisch fundiert betrachtet, ohne zu dramatisieren oder zu bagatellisieren. Im Mittelpunkt steht eine professionelle, klare Haltung im schulischen Kontext – mit Blick auf Verantwortung, Grenzen und notwendige Weitervermittlung.
Ziel
Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit suizidalen oder stark belasteten Schüler:innen zu gewinnen. Lehrkräfte sollen Warnsignale besser erkennen, angemessen reagieren und wissen, wann Handeln erforderlich ist und wo ihre Rolle endet. Der Workshop stärkt die Fähigkeit, verantwortungsvoll, ruhig und professionell zu agieren.
Der Workshop „Das hat doch alles keinen Sinn mehr! – Umgang mit suizidalen Schüler:innen“ richtet sich an Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und schulische Teams, die im Schulalltag mit existenziellen Krisen von Kindern und Jugendlichen konfrontiert sind.
Der Workshop vermittelt psychologisch fundiertes Grundlagenwissen zu Suizidalität im Kindes- und Jugendalter und unterstützt dabei, Aussagen und Verhaltensweisen differenziert einzuordnen. Dabei geht es nicht um therapeutische Interventionen oder Diagnosen, sondern um eine professionelle pädagogische Haltung, klare Orientierung und Handlungssicherheit im schulischen Kontext.
Durch praxisnahe Beispiele und gemeinsame Reflexion werden Unsicherheiten reduziert und Sicherheit im Umgang mit kritischen Situationen geschaffen. Der Workshop unterstützt Lehrkräfte darin, Warnsignale ernst zu nehmen, Verantwortung realistisch einzuordnen und angemessen zu handeln – im Zusammenspiel mit Eltern und außerschulischen Hilfesystemen.