Schema F?!
Einführung in die Schemapädagogik
Inhalte
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Grundlagen der Schematherapie und Übertragung in den pädagogischen Kontext
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Zentrale Schemata und Bewältigungsstrategien bei Kindern und Jugendlichen
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Zusammenhang von frühen Erfahrungen, Emotionen und Verhalten
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Einordnung typischer Verhaltensmuster im schulischen Alltag
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Möglichkeiten und Grenzen schemapädagogischen Denkens in Schule
Fokus
Der Workshop legt den Schwerpunkt auf Verstehen von Mustern statt Etikettierung. Schemapädagogik wird als Erklärungs- und Reflexionsmodell genutzt, nicht als Diagnoseinstrument. Im Mittelpunkt steht eine professionelle pädagogische Haltung, die Verhalten emotional einordnet und gleichzeitig klare Grenzen wahrt.
Ziel
Ziel ist es, wiederkehrende Verhaltensmuster bei Schüler:innen besser zu verstehen und pädagogisch angemessen darauf zu reagieren. Lehrkräfte sollen Sicherheit im Umgang mit emotional aufgeladenen Situationen gewinnen und ihr eigenes pädagogisches Handeln reflektierter gestalten können.
Der Workshop „Schema F?! – Einführung in die Schemapädagogik“ richtet sich an Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte, die herausforderndes Verhalten von Schüler:innen differenzierter verstehen möchten.
Der Workshop vermittelt grundlegende Konzepte der Schemapädagogik und zeigt, wie emotionale Muster, Bedürfnisse und Bewältigungsstrategien im schulischen Kontext wirksam werden. Dabei geht es nicht um therapeutische Arbeit oder Diagnostik, sondern um eine pädagogisch fundierte Einordnung von Verhalten und Beziehungsgestaltung.
Durch praxisnahe Beispiele und gemeinsame Reflexion werden schemapädagogische Denkweisen für den Schulalltag nutzbar gemacht. Der Workshop unterstützt Lehrkräfte dabei, emotionales Verhalten einzuordnen, pädagogisch handlungsfähig zu bleiben und wiederkehrende Konflikte besser zu verstehen.