Herausforderung Neurodivergenz:
Umgang mit anders vernetzten Schülergehirnen
Inhalte
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Grundlagen von Neurodivergenz (u. a. ADHS, Autismus, Lern- und Wahrnehmungsbesonderheiten)
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Neurodivergenz als Variante neurologischer Entwicklung, nicht als Defizit
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Typische Herausforderungen im Unterricht und im schulischen Alltag
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Zusammenhang von Wahrnehmung, Reizverarbeitung, Emotion und Verhalten
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Pädagogische Handlungsmöglichkeiten und strukturelle Anpassungen
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Abgrenzung pädagogischer Aufgaben von Diagnostik und Therapie
Fokus
Der Workshop legt den Schwerpunkt auf Verstehen statt Normieren. Neurodivergente Entwicklungsweisen werden psychologisch fundiert eingeordnet und von vereinfachenden Zuschreibungen abgegrenzt. Im Mittelpunkt steht eine professionelle pädagogische Haltung, die Unterschiedlichkeit anerkennt und realistische Handlungsspielräume im schulischen Kontext nutzt.
Ziel
Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit neurodivergenten Schüler:innen zu gewinnen. Lehrkräfte sollen Verhaltensweisen besser einordnen, Unterricht und Beziehungsgestaltung reflektieren und pädagogisch angemessen reagieren können – ohne Überforderung oder Stigmatisierung.
Der Workshop „Herausforderung Neurodivergenz: Umgang mit anders vernetzten Schülergehirnen“ richtet sich an Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte, die im Schulalltag mit neurodivergenten Entwicklungsweisen konfrontiert sind.
Der Workshop vermittelt psychologisch fundiertes Grundlagenwissen zu Neurodivergenz und zeigt, wie unterschiedliche Formen der Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und Emotionsregulation schulisches Lernen beeinflussen. Dabei geht es nicht um Diagnosen oder Förderpläne, sondern um eine reflektierte pädagogische Einordnung von Verhalten und Lernprozessen.
Durch praxisnahe Beispiele und gemeinsame Reflexion werden Handlungsspielräume im Unterricht sichtbar gemacht. Der Workshop unterstützt Lehrkräfte dabei, neurodivergente Schüler:innen besser zu verstehen, angemessen zu begleiten und pädagogische Professionalität im Umgang mit Vielfalt zu stärken.