Die wirksame Lehrkraft – Lernen sichtbar machen
Inhalte
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Zentrale Ergebnisse der Hattie-Studie und ihre Bedeutung für Schule
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Was „Lernen sichtbar machen“ konkret bedeutet
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Wirksame Einflussfaktoren auf Lernleistung (Lehrkraft, Feedback, Klarheit, Beziehung)
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Mythen und Fehlinterpretationen der Hattie-Studie
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Konsequenzen für Unterrichtsgestaltung und pädagogische Haltung
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Konkrete Strategien zur Umsetzung im Schulalltag
Fokus
Der Workshop legt den Schwerpunkt auf die praxisnahe Übersetzung der Hattie-Ergebnisse in den schulischen Alltag. Es geht nicht um das unkritische Übernehmen von Ranglisten, sondern um das differenzierte Verständnis wirksamer Unterrichtsfaktoren.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Was macht Lernen aus Sicht der Lernenden wirklich wirksam – und welchen Einfluss habe ich als Lehrkraft konkret darauf?
Ziel
Ziel ist es, Lehrkräften eine evidenzbasierte Orientierung für wirksamen Unterricht zu geben. Die Teilnehmenden gewinnen Klarheit darüber, welche Faktoren Lernen tatsächlich beeinflussen und wie sie ihre eigene Rolle als Lernbegleiter:in reflektiert und wirksam gestalten können.
Sie entwickeln konkrete Ansatzpunkte, um Lernprozesse sichtbarer zu machen, Feedback gezielter einzusetzen und Unterricht stärker lernwirksam auszurichten.
Der Workshop „Lernen sichtbar machen – Was wirklich wirkt“ richtet sich an Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte, die ihren Unterricht auf eine fundierte wissenschaftliche Grundlage stellen möchten.
Ausgehend von den zentralen Ergebnissen der internationalen Hattie-Studie werden wirksame Einflussfaktoren auf schulisches Lernen differenziert betrachtet. Dabei geht es nicht um vereinfachte Ranglisten oder verkürzte Botschaften, sondern um ein vertieftes Verständnis von Unterrichtsqualität und professioneller Wirksamkeit.
Im Zentrum steht die Rolle der Lehrkraft als entscheidender Wirkfaktor. Themen wie Klarheit, Feedback, Beziehungsgestaltung, Selbstwirksamkeit der Lernenden und formative Evaluation werden praxisnah erläutert und gemeinsam auf den eigenen Unterricht übertragen.
Durch konkrete Beispiele, Reflexionsphasen und Transferübungen entwickeln die Teilnehmenden individuelle Ansatzpunkte, um Lernprozesse bewusster zu gestalten und sichtbar zu machen.